Aus Küchenabfällen, Laub und Rasenschnitt wird mit etwas Geduld wertvolle Erde – kostenlos und direkt im eigenen Garten. Ein Betonkomposter bietet dafür einen festen, ordentlichen Rahmen, der viele Jahre hält. Ob im Hausgarten in Kleinmachnow oder auf der Parzelle in einer der vielen Berliner Kleingartenkolonien: Hier erfahren Sie, wie Kompostieren mit einem, zwei oder drei Kammern funktioniert und worauf Sie achten sollten.
Warum ein Komposter aus Beton?
Klassische Holzkomposter sind günstig, stehen aber ständig mit feuchtem Material in Kontakt und altern dadurch mit der Zeit. Kunststoff-Thermokomposter sind geschlossen und eher für kleinere Mengen gedacht. Beton dagegen verrottet nicht, bleibt formstabil und sieht auch nach Jahren noch ordentlich aus. Die Betonkomposter von Styrobud gibt es zudem in denselben Oberflächen wie die Beton-Hochbeete – zum Beispiel Brett, Stein oder Travertin. So passen Komposter und Beete optisch zusammen.
Betonkomposter mit 1, 2 oder 3 Kammern – welcher passt zu Ihnen?
Eine Kammer: für kleine Gärten
Ein Einkammer-Komposter genügt für kleinere Gärten und Haushalte, in denen vor allem Küchenabfälle und etwas Rasenschnitt anfallen. Der Einkammer-Betonkomposter in Brett-Optik ist ab ca. 639 € erhältlich. Der Nachteil: Frisches und reifendes Material liegen in derselben Kammer, das Umsetzen ist etwas umständlicher.
Zwei Kammern: der praktische Mittelweg
Mit zwei Kammern befüllen Sie die eine, während in der anderen der Kompost reift. Das ist für die meisten Familiengärten und Kleingärten eine sinnvolle Größe. Ein Beispiel ist der Zweikammer-Betonkomposter in Stein-Optik ab ca. 1.278 €.
Drei Kammern: das Profi-System
Drei Kammern bilden den vollständigen Kreislauf ab: Sammeln, Rotte und Reife. Für große Gärten, Gemeinschaftsgärten oder Gärtner mit vielen Gehölzen ist das die komfortabelste Lösung. Der Dreikammer-Betonkomposter in Travertin-Optik ist ab ca. 1.917 € erhältlich. Alle Varianten finden Sie in der Kategorie Komposter.
So funktioniert das Umsetzen zwischen den Kammern
Das Mehrkammer-Prinzip ist einfach und lässt sich gut in den Gartenjahreslauf einbauen:
- Kammer 1 – Sammeln: Hier landen laufend frische Abfälle. Mischen Sie dabei feuchtes, grünes Material mit trockenem, strukturreichem Material wie gehäckselten Zweigen.
- Kammer 2 – Rotte: Ist die erste Kammer voll, setzen Sie den Inhalt mit der Grabegabel in die zweite um. Dabei wird alles durchlüftet und gemischt, die Zersetzung kommt wieder in Gang.
- Kammer 3 – Reife: Nach einigen Monaten wandert das Material in die dritte Kammer und reift dort zu krümeliger, erdig riechender Komposterde.
Viele Gärtner setzen im Frühjahr und im Herbst um. Reifen Kompost erkennen Sie daran, dass die Ausgangsstoffe kaum noch zu erkennen sind. Vor der Verwendung lohnt es sich, ihn grob durchzusieben.
Was darf in den Kompost – und was nicht?
Geeignet
- Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz, Teebeutel ohne Kunststoff
- Rasenschnitt (in dünnen Schichten), Laub, Pflanzenreste
- zerkleinerter Strauch- und Heckenschnitt
- Eierschalen, unbedrucktes Papier und Pappe in kleinen Mengen
Besser nicht
- gekochte Speisereste, Fleisch, Fisch und Milchprodukte – sie locken Ratten an
- kranke Pflanzenteile und samentragende Wildkräuter
- Katzenstreu und Hundekot
- Asche von behandeltem Holz oder Grillkohle
Der richtige Standort
Ein Komposter steht am besten halbschattig, etwa unter einem Baum oder an der Nordseite einer Hecke. In praller Sonne trocknet das Material aus, im tiefen Schatten bleibt es zu nass. Achten Sie darauf, dass überschüssiges Wasser abfließen kann – ein unversiegelter Untergrund ist dafür in der Regel besser geeignet als Pflaster oder Beton. Planen Sie außerdem einen gut erreichbaren Weg für Schubkarre und Grabegabel ein – und halten Sie einen respektvollen Abstand zur Grundstücksgrenze und zur Terrasse Ihrer Nachbarn.
In Kleingartenanlagen gelten häufig eigene Gartenordnungen. Sprechen Sie vor dem Aufstellen am besten mit dem Vorstand Ihres Vereins, ob es Vorgaben zu Standort oder Größe gibt.
Gute Partner: Komposter und Hochbeet
Ein Komposter liefert genau das, was ein Hochbeet braucht. Reifer Kompost eignet sich hervorragend als obere Schicht oder zum jährlichen Nachfüllen. Wer beides in derselben Optik plant, findet in der Kategorie Hochbeete passende Modelle – etwa das Beton-Hochbeet BRETT 1 mit 58 cm Höhe ab ca. 480 €.
Gartencenter, Baumarkt oder Spezialhändler? Ein fairer Vergleich
Komposter führen unter anderem OBI, Hornbach, Bauhaus, toom, Hagebau und Dehner, online auch Amazon und OTTO.
Vorteile großer Märkte
- Standardkomposter oft sofort zum Mitnehmen
- Ausstellungsware zum Anschauen
- Filialen in Berlin und im Umland
- breites Zubehörsortiment wie Siebe und Häcksler
Nachteile bzw. worauf achten
- Schwerpunkt meist auf Kunststoff- und Holzkompostern
- Betonkomposter mit mehreren Kammern nur begrenzt
- Beratung je nach Filiale
Vorteile bei Mercurius
- Betonkomposter von Styrobud mit 1, 2 oder 3 Kammern in mehreren Optiken
- passend kombinierbar mit Beton-Hochbeeten
- Lieferung in Berlin, Brandenburg und deutschlandweit per Spedition auf Palette
- persönliche Beratung per Telefon
Nachteile bei Mercurius
- kein Mitnahmemarkt
- Lieferung auf Bestellung mit Lieferzeit
- Speditionskosten wegen des hohen Gewichts
Fazit
Mit einem Betonkomposter schaffen Sie einen dauerhaften Kreislauf im Garten. Eine Kammer reicht für kleine Flächen, zwei oder drei Kammern machen das Umsetzen deutlich bequemer. Stöbern Sie in unserer Kategorie Betonkomposter oder rufen Sie uns an: +49 30 55639915, E-Mail: info@mercurius.shop.